Entsaften: “Sind frisch gepresste Säfte gut oder schlecht für die Gesundheit?”

 

frisch gepresste säfte gut oder schlecht

 




Entsaften: “Sind frisch gepresste Säfte gut oder schlecht für die Gesundheit?”

 

Obst und Gemüse sind gut für deinen Körper. Daran besteht gar kein Zweifel. Doch sind frisch gepresste Säfte nun eher schlecht oder doch gut für deine Gesundheit?

 

 Aber zuerst lass und klären, was Entsaften überhaupt ist.

 

Das Entsaften ist ein Verfahren, bei dem die Säfte aus frischem Obst und Gemüse gewonnen werden. Dadurch wird in der Regel der größte Teil der Feststoffe, einschließlich Saatgut und Zellstoff vom ganzen Obst und Gemüse entfernt. Die entstehende Flüssigkeit enthält die meisten Vitamine, Mineralien und Antioxidantien, die in der gesamten Frucht oder im Gemüse in natürlicher Form vorkommen.

Ein Glas frisch gepressten Saft zu trinken ist nicht nur erfrischend und lecker, sondern bietet auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile, die bei der Verarbeitung von Säften in Tetrapacks oft verloren gehen. Das Trinken von frisch gepressten Säften kann auch eine effiziente Möglichkeit sein, deine empfohlenen drei bis fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu erreichen. Denn schätzungsweise essen 80 % der Deutschen nicht genug von diesen gesunden Nahrungsmitteln. Das bedeutet, dass freie Radikale in deinem Körper, ohne Schutz der wertvollen Antioxidantien, anfangen zu wüten. Durch die sogenannten freien Radikale können sich ernst zu nehmende Krankheiten und körperliche Schäden entwickeln ( 1 ) . Diese Tatsache kann weitestgehend verhindert werden, wenn wir mehr frisch gepresste Säfte zu uns nehmen würden. Denn eine Studie ergab, dass die Ergänzung von frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften über 14 Wochen den Nährstoffgehalt der Teilnehmer für Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, Selen und Folsäure verbessert ( 2 ).

 

Zubereitung von frisch gepressten Säften:

 

Die Zubereitung ist super “easy”. Und wenn du eine Spülmaschine besitzt, um deine Saftpresse zu reinigen, so wird dir die Herstellung auch leicht von der Hand gehen. Um noch etwas Zeit zu sparen, bereite ich alle Säfte vor und friere sie dann ein, um nicht am nächsten Tag nocheinmal alles herrichten zu müssen. Allerdings muss ich anmerken, dass die Säfte frisch verzerrt, doch am besten schmecken.

 

Es gibt zwei gängige Arten von Entsaftungsmethoden:

 

– Zentrifugalentsafter: Der Zentrifugenentsafter zerkleinert zunächst das Obst oder das Gemüse mit Hilfe von Messern, während der Behälter mit hoher Geschwindigkeit  rotiert. Die auf diese Weise entstehende Zentrifugalkraft sorgt dafür, dass der Saft aus den Obst- und Gemüsestücken herausgepresst wird. Der Trester wird automatisch in einen dafür vorgesehenen Behälter geleitet.

– Slow Juicer: Sie zerkleinern und pressen das Obst und Gemüse viel langsamer, um so viel Saft wie möglich zu erhalten. Slow Juicer produzieren keine Wärme, so dass sie keinen Abbau von nützlichen Enzymen und Nährstoffen verursachen.

 

Kommen wir aber nun zu den positiven Eigenschaften meines Lieblingsgetränks:

 

Alte und abgestorbene Zellen werden durch frisch gepresste Säfte aus dem Körper hinaus gespült und salzige Ablagerungen, Nieren- und Lebersteine aufgelöst. Des Weiteren wird die Alkalität in deinem Körper erhöht und unsere Muskeln, unser Gewebe und unser Blut werden ganz nebenbei entgiftet.  (Falls du vorhast noch ein wenig tiefer in diese Thematik einzusteigen, dann empfehle ich dir das Handbuch: Frische Frucht- und Gemüsesäfte: Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit” von Dr. Norman W. Walker).

Da viele Obst- und Gemüsesorten mit Chemikalien und Pestiziden bespritzt werden, sollte man auf Bio-Ware zurückgreifen. Wer jedoch aus bestimmten Gründen nicht die Möglichkeit dazu hat, der kann auch unbesorgt seine Säfte aus konventionellem Obst herstellen, denn ein großer Teil dieser Chemikalien bleibt beim Pressen mit einer Saftpresse im Fruchtfleisch zurück. Der Saft enthält dann nur strukturiertes Wasser und die darin gelösten Vitamine und Spurenelemente.

Die gesunden Komponenten bleiben in Obstsäften bis zu vier Stunden nach dem Pressen enthalten und bei Gemüsesäften sind es sogar bis zu 10 Stunden. Kurze Zeit danach durchlaufen sie bereits Gärungs- und Zerfallsprozesse.

Wir sollten diese Säfte nur schluckweise trinken und jeden Schluck für einige Sekunden im Mund behalten, da die Enzyme in unserem Speichel, die in den Säften enthaltenen Kohlenhydrate bereits in der Mundhöhle anfangen zu verdauen. Würden wir den Saft, wie es viele Menschen tun, schnell hinunter schlucken, so gelangt er direkt in unseren Magen und beginnt zu gären und bildet vermehrt Gase  sowie Sodbrennen.

Bereits 30 Minuten nach dem Verzehr hat unser Körper den frischen Saft aufgenommen, d.h. je mehr Säfte wir trinken, desto mehr entlasten wir unser Verdauungssystem und umso eher können sich unsere Organe und Systeme entgiften und regenerieren, wobei sie nur eine klitzekleine Menge an Energie benötigen. Klingt das nicht toll?

 

Frisch gepresste Säfte vs. Tetrapack: Was ist gut und was ist schlecht?

 

Viele Menschen ziehen es jedoch vor ihre Säfte zu kaufen anstatt sie selbst herzustellen. Pasteurisierung, chemische Herstellung, viel weißer Zucker und weitere Zusätze zerstören jedoch die Vitamine und Spurenelemente, was deinem Körper wiederum keinerlei Nährwert bietet.

 

frisch gepresste säfte gut oder schlecht

 




Es gibt 3 verschiedene Varianten, eine „Saft-Therapie“  mit frisch gepressten Säften anzuwenden:

 

  1. Zur Vorbeugung = bis zu 2 Gläser täglich (0,5 Liter)
  2. Zur Entlastung des Verdauungssystems = 8 – 12 Gläser (2,5 – 3 Liter) für 2-3 Tage
  3. Bei Gesundheitsproblemen = 2 – 4 Gläser (0,5 – 1 Liter) täglich, 2 Wochen lang

Weitere Info’s zu diesem Thema findest du hier.

Einige von uns bemerken zu Beginn keinerlei Veränderungen, aber glaube mir, das tief in deinem Inneren so einiges abläuft. Bereits nach einer Woche Saft-Kur, wird dein Gesicht eine rosige Farbe annehmen, deine Verdauung wird sich verbessern und du wirst einen tiefen und ruhigen Schlaf haben. Allerdings kannst du nicht erwarten, dass der “Müll” von 30 oder 40 Jahren, in denen du einen ungesunden Lebensstil gepflegt hast, sich in ein paar Tagen oder Wochen entfernen lässt. Aber je mehr Zeit du dir lässt, umso besser wird dein Körper entgiften. Gib dir und deinem Körper jene Tage bzw. Wochen, die ihr benötigt. Der Lohn für diese Mühe ist ein gesünderes, neues und längeres Leben.

Um dir nun einen kulinarischen Einblick zu gewähren, habe ich dir einmal meine Lieblingssäfte heraus gesucht und möchte diese gerne hier teilen, damit auch du dich von den positiven Eigenschaften überzeugen kannst. Da ich diese genau nach meinem Geschmacksempfinden zubereite, habe ich keinerlei Mengenangaben notiert. Et voilá, hier sind sie:

 

Karottensaft mit Apfel

  • verbessert Zähne, Haare und Nägel
  • stärkt Immunsystem und Leber
  • verbessert Hautausschläge, Ekzeme und Hautallergien
  • positive Wirkung auf Augen und Rachen

 

Gurkensaft mit Zitrone und Minze

  • harntreibend
  • reguliert hohen Blutdruck
  • verbessert Haare und Nägel

 

Wassermelonensaft

  • harntreibend
  • vorbeugend gegen Arteriosklerose
  • entgiftet
  • stärkt Leber und Nieren

 

Tomatensaft

  • verbessert Herzfunktion
  • regt Stoffwechsel an
  • deckt Vitamin C und A Bedarf

 

Traubensaft

  • bekämpft Bakterien
  • stuhl-, schweiß- und harntreibende Wirkung
  • senkt Cholesterin und Blutdruck

 

I) Selleriesaft mit Staudensellerie, Gurke, Apfel und Petersilie

II) Selleriesaft mit Staudensellerie, Gurke, Karotte, Spinat und Ingwer

III) Selleriesaft mit Grünkohl, Apfel, Ingwer, Knoblauch und Zitrone

 

Staudensellerie ist eines der heilkräftigsten Lebensmittel überhaupt, da es einen sehr hohen Elektrolyt-Gehalt besitzt. Aber auch Ingwer ist ein wahres Wundermittel und sollte deshalb nicht fehlen. Des Weiteren solltest du Knoblauch hinzufügen, wenn du krank bist.

Am besten ist, wenn du mit neuen Kombinationen herum experimentierst, um herauszufinden, welche Saft-Kompositionen dir am besten schmecken. Ziehe notfalls auch entsprechende Literatur zu Rate, um zu sehen, welche Frucht- und Gemüsesorten bei welchen Beschwerden hilfreich sind.

Da viele der Säfte fettlösliche Vitamine enthalten, wäre es von Vorteil, diesen ein wenig Öl hinzu zu fügen. Jenes Verfahren garantiert dir eine bessere Aufnahme aller Vitamine und Nährstoffe. Wenige Tropfen genügen dabei. Ich selbst greife dabei fast immer auf mein geliebtes Kokosöl zurück.

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du täglich 60 bis 150 ml Weizengrassaft trinkst, dann wird deine Genesung und Heilung aktiv beschleunigt. Da dieser Saft, nach meinem Empfinden, nicht besonders gut schmeckt, mische ich ihn mit frisch gepressten Orangen, sodass er bekömmlicher für meinen Gaumen wird.

Ich hoffe, dass ich dich ein wenig inspirieren und zum Nachmachen einladen konnte. Also, ich wünsche dir viele bunte und leckere Säfte und sage: „Prost!“

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